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Kaufberatung Wallbox - welches ist die richtige Wallbox für mich?



Du hast dein erstes Elektroauto oder einen Plug-In Hybrid bestellt und bist auf der Suche nach einer Wallbox?


Hierbei ergeben sich in der Regel viele Fragestellungen. Lohnt es sich eine Wallbox zu kaufen? Benötige ich eine 11kW oder 22kW Wallbox? Muss die Wallbox angemeldet werden? Welche Ausstattungsmerkmale sollte meine Wallbox haben? Wie kann mit meiner Wallbox gezielt PV-Strom ins Fahrzeug laden? Wie kann ich den Ladestrom mit meinem Arbeitgeber oder anderen beteiligten erfassen, auswerten und abrechnen?


In dem folgenden Video, sowie Blog-Artikel bekommst du die Grundlagen einer Wallbox / e-Ladestation, deren Installationen, wie auch der Ausstattungsmerkmale und Software Funktionen erklärt.


Die DaheimLader Wallboxen funktionieren mit allen Fahrzeugen mit Typ 2 Stecker (VW, Hyundai, Tesla, Audi, Cupra, BMW, Mercedes, BYD, MG, Citroen, Peugeot, Smart, Polestar, etc.). Die Vorzüge der DaheimLader Wallboxen sind Fahrzeug-Hersteller unabhängig.



Die detaillierten Informationen des Videos haben wir für euch hier auch noch einmal zusammen gefasst.

 

Ladeleistung: 11kW oder 22kW Wallbox - welche Modell benötigst du?

 

Zunächst einmal sollte die Wallbox zu der Ladeleistung deines (bestellten) E-Fahrzeugs passen. Achte daher zunächst darauf, welche Ladegeschwindigkeit der AC-Onboard-Lader deines Fahrzeugs unterstützt.

 

In der Regel laden neue E-Fahrzeuge mit einem 3-phasigen Onboard-Lader mit 11kW Ladeleistung (z.B. Tesla Model 3/Y, Volkswagen ID 4/5/7, Hyundai IONIQ5/6, Kia Niro / EV6, Fiat 500e, Polestar 2, BMW i4, etc.). Die maximale AC Ladeleistung unterscheidet sich hierbei deutlich von der DC Ladeleistung an einem HPC Charger. So kann der Hyundai IONIQ 6 an einem HPC Lader beispielsweise mit bis zu 240kW laden, ist an einer AC Ladesäule / Wallbox jedoch auf 11kW begrenzt.


Hyundai IONIQ 6
Hyundai IONIQ6 lädt beispielsweise an einer Wallbox mit maximal 11kW

Beim 3-phasigen AC Laden wird die Stromleistung beim Ladevorgang auf drei Stromphasen gleich verteilt wird. Bei 11kW Ladeleistung stehen damit pro Phase maximal 3,6kW zu Verfügung. Nutzt dein Fahrzeug beispielsweise einen 2-phasigen Onboard Lader (z.B. VW e-Golf) so steht als maximale Ladeleistung dem Fahrzeug 2 x 3,6kW = 7,2 kW zur Verfügung.

 

Immer mehr Hersteller bieten zwischenzeitlich auch 22kW Onboard Lader an (z.B. Renault Zoe, Renault e-Tech, Renault Twingo, Smart #1 #3 oder Merdes EQE), welche in der Ladegeschwindigkeit damit doppelt so schnell sind wie 11kW Wallboxen.

 

Was beutet 1-phasiges Laden mit 7,2kW für mich?

 

Vor allem asiatische Fahrzeug-Hersteller haben in der Vergangenheit auch 1-phasige Onboard-Lader mit einer Ladeleistung von bis zu 7,2 kW verbaut (z.B. Hyundai IONIQ, Hyundai Kona Trend 2019, Opel e-Corsa). Auch neue Fahrzeugankündigungen wie der ab Sommer 2024 verfügbare Citroen e-C3 verbauen serienmäßig weiterhin 1-phasige AC Onboard Lader.


Die maximale Ladeleistung von 7,2kW kann hierbei aufgrund der symmetrischen Verteilung der Stromleistung auf alle drei Phase nicht durch eine 11 kW Wallbox, sondern ausschließlich durch eine 22kW Wallbox geliefert werden (welche den Strom ebenso auf 3-Phasen symmetrisch mit 3 x 7,3kW verteilt und dann auf einer Phase den maximalen Ladestrom zur Verfügung stellt). Auch wenn technisch mit einer 22kW Wallbox die volle Ladeleistung von 7,2kW einphasig realisiert werden kann, solltest du aufgrund der entstehenden Schieflast mit deinem Elektriker im Vorfeld besprechen.

 

Muss ich meine Wallbox anmelden oder genehmigen lassen?

 

Bis Ende 2023 musste eine 11kW Wallbox beim Stromnetzbetreiber lediglich angemeldet werden. Bei einer 22 kW Wallbox war in der Vergangenheit eine Genehmigung des Stromnetzbetreibers notwendig.

Unabhängig von der maximalen Ladegeschwindigkeit überprüft dein Elektriker ebenso die Voraussetzung, um die Überbelastung einer einzelnen Phase ("Schieflast") zu vermieden. Dies führt dazu, dass einphasige Ladevorgänge technisch nicht immer mit der vollen Ladegeschwindigkeit realisiert werden können.

 

Die Bundesnetzagentur hat die Anschlussbestimmungen für Wallboxen im November 2023 für die Stromnetzbetreiber geändert. Seit dem 1. Januar 2024 gilt für den Anschluss von Wallbox der Paragraf 14a (Energiewirtschaftsgesetz). Im Rahmen dessen darf ein Stromnetzbetreiber den Betrieb einer Wallbox nicht mehr untersagen. Ebenso sind 22kW Wallbox nicht mehr genehmigungspflichtig. Auch können Endkunden nun ihre Wallboxen selbst digital beim Netzbetreiber anmelden.


Im Gegenzug bekommt der Netzbetreiber ab dem Jahr 2024 für neu installierte Ladepunkte die Möglichkeit eine intelligente Netzsteuerung vornehmen zu dürfen. Konkret kann der Netzbetreiber die bei Limitierungen im Stromnetz die Ladeleistung für 2 Stunden auf 6A pro Phase (bei 3-phasigen Laden = 4,1kW) limitieren. Weitere Details zum §14a und dem Anschluss eine Wallbox findest du auch hier.

 

Muss ich die Ladeleistung meines Fahrzeugs an einer Wallbox manuell einstellen?

 

Du möchtest an deiner Wallbox unterschiedliche Elektrofahrzeuge oder Plug-in Hybride laden? Bei unseren DaheimLader Wallboxen erfolgt die Anpassung der Ladeleistung automatisch. Das bedeutet, dass die Wallbox stets den Bedarf des Fahrzeuges erkennt und die Ladeleistung (1-phasig, 2-phasig oder 3-phasig) automatisch anpasst. Anpassungen oder Konfigurationsänderungen von dir sind nicht notwendig. Ebenso erkennt eine 22kW Wallbox, dass ein Fahrzeug nur mit 11kW geladen werden kann, und wird die Ladeleistung dem Fahrzeug entsprechend anpassen. Auch kann die Ladeleistung einer 22kW DaheimLaden Wallbox auf 11kW gedrosselt und erst zu einem späteren Zeitpunkt software-seitig freigeschaltet werden.

 

Lohnt sich eine hochwertige Wallbox? Gibt es unterschiede in der Materialqualität?

 

Wir haben uns beim Design der DaheimLader Wallboxen bewusst gegen ein Plastikgehäuse entschieden und verbauen sowohl beim DaheimLader Touch, wie auch beim DaheimLader Smart ein Gehäuse aus Metall.


Frontansicht des DaheimLader Touch
Frontansicht des DaheimLader Touch

Die Front der Wallbox wird durch eine Glasfront aus gehärtetem Glas gestaltet. Als Produktionsmaterial kommt hierbei das gleiche Material zum Einsatz, welches auch bei Induktionskochfeldern genutzt wird. Damit ist das Material unserer Wallboxen besonders hitzebeständig und kann auch im Außenbereich in einer ungeschützten Süd-West Ausrichtung verbaut werden.

 

Der DaheimLader Touch und Smart sind keine „Ein-Platinenlösung“, sondern bestehen modular aus mehreren Komponenten, die mit Flachbandkabeln verbunden sind. Da wir auf eine Plastikverpressung mit dem Metallgehäuse verzichten können, können einzelne Komponenten damit sehr einfach ausgetauscht oder repariert werden.


DaheimLader Touch Installation MID Zähler
DaheimLader Touch: Die Installation des Zuleitungskabel erfolgt am MID Stromzähler von vorne.

 

Das Stromanschlusskabel des DaheimLader Smart wird bauseits mittels Schraubenklemmen angeschlossen. Der DaheimLader Touch hingegen, hat ein deutlich einfacheres 1-Mann Anschlusskonzept erhalten. Ebenso ist beim DaheimLader Touch möglich das Stromzuleitungskabel „unsichtbar“ von hinten in die Wallbox einzuführen. Hier findet ihr das Installationsvideo des DaheimLader Touch.

 

Kann die Installation einer Wallbox im ungeschützten Außenbereich erfolgen? Gibt es bei Regen, Schnee oder Hitze Probleme mit einer Wallbox?

 

Sowohl der DaheimLader Touch, wie auch der DaheimLader Smart können im ungeschützten Außenbereich („sind damit Wind und Wetter ausgesetzt“) installiert werden.



DaheimLader Touch und Smart im ungeschützten Außenbereich
DaheimLader Touch und Smart können im ungeschützten Außenbereich installiert werden.


Es ist sowohl eine Wandmontage wie auch eine freistehende Installation mit einem optional erhältlichen Standfuß möglich. Für größere Installationen findet ihr bei uns auch einen Doppelstandfuß, an welchem 2 DaheimLader installiert werden können.

 

Brauche ich ein Display an einer Wallbox?

 

In der Regel steht der Kauf der Wallbox in Verbindung mit dem Kauf eines ersten elektrifizierten Fahrzeuges. Für eine möglichst einfache Nutzerführung haben wir uns daher dafür entschieden in unseren Wallboxen ein Display zu verbauen, welches dem Nutzer in klaren Anweisungen in deutscher Sprache Informationen liefert. Hierzu gehört beispielsweise Informationen zum Start des Ladevorgangs, der Ladegeschwindigkeit, der Ladedauer oder den geladenen Strommengen. Damit erhält der Nutzer der Wallbox stets ein einfaches, verständliches Feedback und muss sich nicht wie bei anderen Wallboxen auf rote, grüne oder blaue LED Streifen / LEDs mit unterschiedlicher Bedeutung einstellen.

 

Welchen Vorteil hat ein integrierter (MID-konformer) Stromzähler?

 

In der Regel haben viel Nutzer den Anspruch einen Überblick über die geladenen Strommengen zu erhalten. Daher werden sowohl der DaheimLader Smart, wie auch der DaheimLader Touch mit einem Stromzähler ausgeliefert. Bei Nutzung der DaheimLaden Software Funktionen können damit automatisiert alle Ladevorgänge (Start / Stopp / Datum / Uhrzeit / ggf. genutzte RFID Karte) erfasst und ausgewertet werden.

 

Die Strommengen des DaheimLader Smart werden über Messwerte ermittelt und können damit eine Ungenauigkeit von 1-2% haben. Der DaheimLader Touch wird mit einem MID-konformen Stromzähler ausgeliefert. MID-konforme Stromzähler sind vorgeeicht und stellen damit eine steuerrechtlich korrekte und anerkannte Abrechnung sicher (z.B. notwendig für Dienstwagen-Abrechnung, Mehrfamilienhäuser, namentlich bekannte Gäste / Kunden, etc.).


Nach der Installation deiner Wallbox magst du verwundert sein, dass auf dem Stromzähler deiner Wallbox bereit 8-20kWh hinterlegt sein. Nein - du hast in diesem Fall keine gebrauchte Wallbox von uns erhalten. Alle unsere Wallboxen werden vor Auslieferung einem Qualitätstest unzogen und für mind. 30-45 Minuten einem Ladetest unterzogen.

 

Welchen Vorteil hat ein integrierter RFID Kartenleser?

 

Mit dem in den DaheimLadern integrierten RFID-Kartenleser kann der Zugang zur Wallbox abgesichert werden. Damit können keine Dritten ohne Ladekarte einen Ladevorgang starten. Den DaheimLaden Wallboxen sind stets 2 + 2 Ladekarten beigefügt. Zwei Ladekarten sind hierbei fest der Wallbox zugeordnet (Masterkarten). Die weiteren beiden Ladekarten können individuell über die DaheimLaden Software einer oder mehreren DaheimLader Wallboxen zugeordnet werden (Online-Karten). Mittels dieser Online-Karten können Stromverbräuche individuell erfasst, ausgewertet und abgerechnet werden. Solltest du bereits ein digitales Schließsystem mit RFID Karten oder Chips nutzen, so ist der Kartenleser unseres DaheimLader Touch mit anderen Mifare Desfire (EV2/EV3 4k oder 8k) RFID Karten/Chips kompatibel.


Was macht eine intelligente Ladestation aus?


Unsere DaheimLader Wallboxen kommen mit einer Vielzahl an Software-Funktionen. Mit diesen Software Funktionen kannst du sehr einfach Abrechnungen (z.B. für deinen Dienstwagen) automatisch erstellen, zielgerichtet den überschüssigen PV-Strom in dein Elektro-Auto laden, wie auch ein Überlastmanagement nutzen. Weitere Details zu den Software Funktionen findest du hier.


Du hast weitere Fragen? Wir sind gern auch persönlich für dich erreichen und beraten dich bei der Auswahl deiner Wallbox?


Wir stehen nicht nur für eine hochwertige Wallbox-Hardware und intelligenten Software-Funktionen, sondern auch für einen persönlichen deutschsprachigen Support.


Offene Fragen kannst du gerne bei unserem Kundenservice persönlich stellen. Rufe uns hierfür an (+49 62 02 94 54 644) oder lasse uns deine Fragen gerne per E-Mail (info@daheimladen.de) zukommen.




 

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