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Welche Wallbox für zuhause ist die richtige?

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Du möchtest dein Elektroauto bequem zu Hause laden und fragst dich, welche Wallbox zu deinem Alltag passt? Die richtige Wahl hängt von deinem Fahrzeug, der gewünschten Ladeleistung, dem Installationsort und möglichen Funktionen wie PV-Laden, App oder Abrechnung ab. Dieser Ratgeber hilft dir, die passende Wallbox für zuhause zu finden.



Frau startet E-Auto-Ladung mit Smartphone-App

Wieso soll ich zu Hause mit einer Wallbox laden?

Mit einer Wallbox lädst du dein Elektroauto sicher und komfortabel direkt zu Hause. Statt regelmäßig eine öffentliche Ladestation anzufahren, nutzt du die Standzeit über Nacht und startest morgens mit ausreichend Energie. Gegenüber einer Haushaltssteckdose ist eine fachgerecht installierte Wallbox für dauerhaft hohe Ladeleistungen ausgelegt. Besonders günstig wird das Laden, wenn du deine Wallbox mit einer PV-Anlage verbindest und möglichst viel selbst erzeugten Solarstrom nutzt.


Worauf muss ich beim Kauf einer Wallbox für zuhause achten?

Welche Wallbox für zuhause die richtige ist, hängt vor allem von deinem Fahrzeug und deinem Ladealltag ab. Prüfe zunächst die maximale AC-Ladeleistung deines Autos. Danach sind App-Steuerung, PV-Überschussladen, RFID, Ladereports und gegebenenfalls Lastmanagement entscheidend. Auch Kabellänge, Installationsort und Bedienung sollten zu deinem Stellplatz passen. Für die meisten privaten Haushalte ist eine intelligente 11 kW Wallbox die ausgewogene Lösung.


Ausstattungsmerkmale der Hardware der Wallbox für zuhause

Je nach Installationsort solltest du vor dem Kauf deiner Wallbox über ein paar Ausstattungsmerkmale entscheiden:


Kabel an deiner Wallbox

Du kannst Wallboxen mit unterschiedlichen Kabelvarianten kaufen. Es gibt Wallboxen, bei denen das Ladekabel fest in der Wallbox angeschlossen ist. Das hat zum Vorteil, dass du dein Kabel immer griffbereit zum Laden hast. Du kannst es aber nicht einfach abnehmen und musst es bei Nichtbenutzung bspw. um deine Wallbox wickeln. Unsere DaheimLader gibt es bspw. mit 5 oder 7,5 Metern fest angeschlossenen Ladekabeln.

Alternativ kannst du eine Wallbox ohne Kabel wählen. Die Wallbox hat dann eine Ladesteckdose, in welcher du ein externes Ladekabel befestigen kannst, um dein Auto mit der Ladestation zu verbinden. Unsere DaheimLader Wallboxen sind auch in dieser Variante ohne Kabel erhältlich. Du kannst ein zusätzliches Ladekabel mit bis zu 15 Metern bei uns im Shop bestellen.

Bei der Wahl deiner Kabelvariante ist entscheidend, wo die Wallbox am Parkplatz installiert werden soll und wo sich der Ladeanschluss am Auto befindet. Hier kann ein langes Kabel praktisch sein, dass du um das gesamte Auto legen kannst. Mit 7,5m Länge bist du in der Regel auf der sicheren Seite.


Display an der Wallbox

Ein Display macht die tägliche Bedienung einer Wallbox deutlich einfacher. Du erkennst den Ladestatus, die aktuelle Ladeleistung und wichtige Hinweise direkt am Gerät, ohne zuerst ein Smartphone öffnen zu müssen. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Personen die Wallbox nutzen, das Mobiltelefon gerade nicht zur Hand ist oder eine Einstellung unmittelbar am Ladepunkt vorgenommen werden soll. Auch Störungen oder Verbindungsprobleme lassen sich schneller erkennen. Ein gut ablesbares Touchdisplay sorgt deshalb für mehr Transparenz, Komfort und eine intuitive Bedienung direkt an der Wallbox. Genau darin liegt ein wichtiger Vorteil der DaheimLader Modelle gegenüber vielen Wallboxen, die ausschließlich über eine App oder wenige Statusleuchten bedient werden. Der bisherige Smart PRO mit LCD-Screen wurde durch den DaheimLader Smart PRO+ ersetzt. Smart PRO+ und Touch PRO verfügen nun beide über ein großes 7-Zoll Touchdisplay und bieten damit dieselbe komfortable Bedienung am Gerät.

Der entscheidende Unterschied zwischen Smart PRO+ und Touch PRO liegt jetzt im Stromzähler: Der Smart PRO+ erfasst den Verbrauch über einen softwarebasierten, nicht veränderbaren Zähler. Der Touch PRO besitzt dagegen einen MID-konformen Stromzähler und eignet sich deshalb besser, wenn Ladevorgänge für Dienstwagen, Vermietung oder gewerbliche Zwecke nachvollziehbar dokumentiert und abgerechnet werden sollen.


Gehäuse deiner Wallbox

Gerade im Außenbereich ist die Wallbox Wind und Wetter ausgeliefert und ein robustes Metall-Gehäuse ist von Vorteil. Plastikkomponenten werden schnell brüchig und altern optisch.

DaheimLader Smart PRO+, Touch PRO und Business PRO besitzen ein robustes Metallgehäuse sowie eine Front aus gehärtetem Glas. Die wetterfeste Konstruktion eignet sich für die Montage im Innen- und Außenbereich. Den konkreten Standort und die fachgerechte Befestigung sollte dein Elektrofachbetrieb vor der Installation prüfen.


Wallbox für den privaten Gebrauch

Für das private Laden sind App-Steuerung, PV-Überschussladen, RFID und verständliche Ladeauswertungen besonders sinnvoll. Damit steuerst du deine Wallbox bequem, nutzt möglichst viel eigenen Solarstrom und kannst Ladevorgänge verschiedenen Personen oder Fahrzeugen zuordnen.

Unsere Click2Charge-App ermöglicht dir beispielsweise das Starten und Beenden von Ladevorgängen, die Überwachung des Ladestatus, die Programmierung von Ladetimern und detaillierte Auswertungen der Ladevorgänge. Hier kannst du auch dynamische Strompreise hinterlegen und den Ladevorgang dann starten, wenn der Preis besonders niedrig ist.

Mit einem integrierten RFID-Kartenleser kannst du RFID-Karten verschiedenen Nutzern oder Fahrzeugen zuordnen. So kannst du deine Wallbox zum Beispiel auch mit den Nachbarn teilen. Durch die Auswertung der Ladehistorie erkennst du genau, wer wie viel geladen hat, und die Kosten können entsprechend abgerechnet werden.

Besonders günstig lädst du, wenn du eine PV-Anlage besitzt und überschüssigen Solarstrom direkt in den Fahrzeugakku leitest. Mit den DaheimLader Wallboxen ist dabei auch eine automatische Phasenumschaltung möglich. Je nach verfügbarem PV Überschuss wechselt das System automatisch zwischen ein- und dreiphasigem Laden. Dadurch kann der Ladevorgang bereits bei kleineren Solarüberschüssen beginnen und bei steigender PV Leistung automatisch mehr Energie nutzen. Sinkt die verfügbare Leistung wieder, wird die Ladeleistung angepasst oder der Ladevorgang pausiert, bis erneut genügend Solarstrom vorhanden ist. So nutzt du deinen selbst erzeugten Strom effizienter, ohne die Phasen manuell umschalten zu müssen. Mehr dazu erfährst du im ultimativen PV Ratgeber.

Der DaheimLader Smart PRO+ ist die passende Wahl für private Nutzer, die eine intelligente Wallbox mit 7-Zoll Touchdisplay, App, RFID, PV-Überschussladen und Ladeauswertungen suchen.

Du erhältst den Smart PRO+ mit 11 kW oder 22 kW sowie wahlweise mit fest angeschlossenem Ladekabel oder Typ-2-Ladesteckdose. Der softwarebasierte Stromzähler reicht für die persönliche Verbrauchsübersicht aus. Wenn du Ladestrom abrechnen musst, ist dagegen der Touch PRO oder Business PRO die geeignetere Wahl.

 

Gut zu wissen

 

Wallboxen müssen beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden. Bei höheren Anschlussleistungen kann zusätzlich dessen Zustimmung erforderlich sein. Ladeeinrichtungen mit mehr als 4,2 kW, die seit dem 1. Januar 2024 in Betrieb genommen werden, fallen grundsätzlich unter die Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen nach § 14a EnWG. Anmeldung und fachgerechte Installation übernimmt in der Regel dein Elektrofachbetrieb.

 

Wallbox für Dienstwagenabrechnung, Vermietung, Gewerbe

Für Dienstwagen, Vermietung oder gewerbliche Nutzung ist entscheidend, wie die geladenen Kilowattstunden erfasst und später abgerechnet werden. Der Touch PRO bietet dieselben Funktionen wie der Smart PRO+ und besitzt darüber hinaus einen MID-konformen Stromzähler. Er eignet sich damit für nachvollziehbare Verbrauchsnachweise, beispielsweise gegenüber einem Arbeitgeber, Mietern oder Mitarbeitern. Er ist mit 11 kW oder 22 kW sowie mit festem Ladekabel oder Typ-2-Ladesteckdose erhältlich. Die Touch PRO Variante mit 22 kW, 4G SIM-Slot und Typ-2-Ladesteckdose ist sinnvoll, wenn am Stellplatz weder zuverlässiges WLAN noch ein LAN-Anschluss verfügbar ist. Über eine eigene SIM-Karte bleibt die Wallbox per Mobilfunk online. Da sie ohne fest angeschlossenes Ladekabel geliefert wird, kannst du ein separates Typ-2-Kabel in der benötigten Länge verwenden und nach dem Laden wieder abnehmen.

Für öffentlich zugängliche Ladepunkte, rechtskonforme Abrechnung gegenüber Dritten oder die Nutzung durch Dienstwagenfahrer mit Flotten- und Roamingkarten ist der DaheimLader Business PRO vorgesehen. Er lädt mit bis zu 22 kW, besitzt einen eichrechtskonformen Zähler, ein 7-Zoll Touchdisplay, eine Typ-2-Ladesteckdose und ein integriertes 4G/LTE-Modem. Über das OCPP-Backend lassen sich Preise und Zugänge verwalten, Zahlungen abrechnen sowie Ladepunkte in Roamingnetzwerke integrieren. Dadurch können Fahrer ihre vorhandene Flottenkarte verwenden, sofern deren Anbieter beziehungsweise Roamingnetz unterstützt wird.

Mehr zu den Modellen: Smart PRO+, Touch PRO und Business PRO.

Unsere DaheimLader Touch PRO Wallbox verfügt über einen MID-konformen Stromzähler und ermöglicht dir in Verbindung mit der Click2Charge App, den geladenen Strom mit deinem Arbeitgeber abzurechnen. Du erhältst einen genauen Überblick, wieviele kWh in einem bestimmten Zeitraum geladen wurden, damit du diese bspw. deinen Mietern in Rechnung stellen kannst.


11 kW Wallbox oder 22 kW Wallbox?

Für die meisten Haushalte ist eine 11 kW Wallbox ausreichend, denn viele Elektroautos laden Wechselstrom mit maximal 11 kW. Über Nacht bleibt normalerweise genug Zeit, um den Akku wieder aufzuladen. Eine 22 kW Wallbox lohnt sich vor allem, wenn dein Fahrzeug das Laden mit 22 kW AC unterstützt und auch Hausanschluss, Elektroinstallation und Netzanschluss dafür ausgelegt sind. Prüfe die maximale AC-Ladeleistung deshalb vor dem Kauf im Fahrzeugdatenblatt.

Serienmäßig mit 22 kW laden beispielsweise:

  • Renault Twingo E-Tech

  • Renault Megane E-Tech

  • BMW i7

  • Nissan Aria

Optional kannst du mit folgenden Autos 22 kW laden:

  • Audi e-tron

  • BMW i5

  • BMW iX

  • Polestar 4

  • Volvo EX30


ACHTUNG: Die Ladeleistung der heimischen AC-Wallboxen unterscheidet sich stark von den öffentlichen DC-Schnellladern, an denen man das Auto mit einer Ladeleistung von bis zu 240 kW bedeutend schneller laden kann. Dies ist vor allem dann relevant, wenn keine langen Standzeiten erwünscht sind.


Wie wird die Wallbox installiert und was kostet das?

Die Installation einer Wallbox sollte immer von einem qualifizierten Elektriker durchgeführt werden. Was bei Planung, Anschluss und Vorbereitung wichtig ist, erklären wir dir ausführlich unter Wallbox installieren. Unter Umständen kannst du Kosten sparen, indem du nach Rücksprache mit dem Fachbetrieb bestimmte Vorarbeiten wie Erdarbeiten selbst ausführst.

Die Kosten für die Installation hängen vom Gebäude und vom tatsächlichen Aufwand ab. Entscheidend sind unter anderem die Entfernung zum Sicherungskasten, notwendige Kabelwege, Wanddurchbrüche, mögliche Erdarbeiten und Anpassungen an der Elektroverteilung. Ein Elektrofachbetrieb kann die Voraussetzungen vor Ort prüfen und dir ein belastbares Angebot erstellen.

Unsere DaheimLaden DockingStation-Technologie erleichtert die Installation und macht diese dadurch noch schneller: Der Elektriker muss nur die Docking-Station anschließen. Die Wallbox kannst du dann sogar selbst aufstecken.


Geld sparen dank Förderung

Um die möglicherweise hohen Installationskosten zu mildern, lohnt sich immer ein Blick auf mögliche Förderungen von Ladeinfrastruktur. Neben bundesweiten Förderprogrammen bieten viele Gemeinden und Städte auch kleinere regionale Förderungen. Mehr Informationen dazu findest du in unserem Beitrag zum Thema Wallbox Förderung: Welche Alternativen zu KfW 442 gibt es?


Fazit

Welche Wallbox für zuhause am besten passt, entscheidet sich nicht allein an der maximalen Ladeleistung. Fahrzeug, PV-Anlage, Bedienung, Abrechnung und Installationsbedingungen müssen zusammenpassen. Die wichtigsten Punkte im Überblick:

  • Komfort und Effizienz: Eine Wallbox ermöglicht bequemes und schnelles Laden zu Hause, was sowohl Zeit als auch Kosten spart.

  • Intelligente Funktionen: Achte auf Features wie App-Steuerung, PV-Integration und Mehrbenutzer-Fähigkeit für maximale Flexibilität und Effizienz.

  • Hardware-Ausstattung: Kabellänge, Display und robustes Gehäuse sind wichtige Aspekte für die Alltagstauglichkeit.

  • Ladeleistung: Entscheide zwischen 11 kW und 22 kW basierend auf den Fähigkeiten deines Fahrzeugs und deinen Ladebedürfnissen.

  • Spezielle Anforderungen: Für Dienstwagen oder gewerbliche Nutzung sind präzise Abrechnungsmöglichkeiten wichtig.

  • Installation: Lass die Wallbox von einem Fachmann installieren und informiere dich über mögliche Förderungen.

  • Zukunftssicherheit: Wähle eine Wallbox, die sich durch Software-Updates an zukünftige Anforderungen anpassen lässt.

Mit der richtigen Wallbox machst du das Laden deines Elektroautos zu Hause nicht nur bequemer, sondern auch effizienter und kostengünstiger. Produkte wie der DaheimLader Smart PRO+ oder Touch PRO bieten dabei eine Vielzahl von Funktionen, die den unterschiedlichsten Anforderungen gerecht werden.

Hast du noch Fragen oder bist dir unsicher bei der Wahl deiner passenden Wallbox? Lass dich von uns beraten! Wir sind ganz einfach per E-Mail, Chat oder Telefon unter +49 6202 9454644 zu erreichen.





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